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Wie ich plötzlich Autorin wurde

10. Sept.
4 Min. Lesezeit

Aktualisiert: vor 7 Tagen


Die Entstehung von „Die abenteuerliche Reise von Dropi dem Regentropfen“




Heut erzähle ich dir ein wenig mehr über mich … zum Kennenlernen. 😊


Ich glaube fest daran, dass es zwischen Himmel und Erde sehr viel Interessantes, Unvorstellbares

und Magisches gibt.

Schon lange beschäftige ich mich deshalb mit Astrologie, Kartenlegen, Numerologie, Gesprächen

mit einem Medium uvm. – mit Fragen zum Sinn des Lebens und Sterbens … Woher kommen wir,

wohin gehen wir? Mit Reinkarnation und all den Dingen, für die es vielleicht nicht immer eine

Erklärung gibt.

Und ich habe in dieser Richtung auch persönlich schon einiges erlebt und erfahren. Hier erzähle

ich dir ein irgendwie spannendes und gleichzeitig lustiges Beispiel für dieses „Besondere“.



Vor einigen Jahren war ich bei einem erfahrenen Astrologen. Ich war begeistert, wie er mich

beschrieb, ohne mich zu kennen. Sogar wie meine Eltern waren, konnte er aus meinem Sternenbild

erkennen.

Echt faszinierend.

Es gab nur einen Satz, mit dem ich überhaupt nichts anzufangen wusste.


Er sagte mir, ich sei sehr kreativ, ich könne gut schreiben.

???


Das passte nun gar nicht zu mir – zumindest meiner Meinung nach. 😉

Ich konnte weder malen, noch zeichnen und schon gar nicht schreiben.

Der Astrologe erklärte mir, dass es so in den Sternen steht und Kreativität einfach meine Gabe sei.



Ein paar Jahre später besuchte ich eine Kartenlegerin. Sie war sehr erfahren in dem, was sie tat, hatte

ein großes Wissen und war auch sehr spürig. Sie konnte mir einige hilfreiche und unterstützende

Sätze mitgeben.

Und sie erklärte mir – so ganz nebenbei –, dass ich in nächster Zeit ein Buch schreiben werde.

Ich musste von Herzen lachen.

Ausgerechnet ich und ein Buch schreiben?

Bestimmt nicht!


Sie „sah“ sogar auf dem Buchcover einen Tropfen.


Mit all dem konnte ich überhaupt nichts anfangen.

Aber ansonsten war es ebenfalls eine schöne und sehr interessante Erfahrung.


Ich machte mir ein paar Notizen über dieses Gespräch, über hilfreiche Gedanken und Erkenntnisse.

Nur das mit dem Schreiben war für mich, wie ich so schön dachte, ein völliger Blödsinn. 😉


Ich habe beide Aussagen irgendwann vergessen oder verdrängt – die des Astrologen, dass ich sehr

kreativ sei, und die der Kartenlegerin, dass ich ein Buch schreiben würde.


Und dann, irgendwann, geschah etwas ziemlich Schräges.

Während eines entspannten Spazierganges durch einen Wald sah ich völlig unerwartet vor meinen

Augen das Bild eines Regentropfens.


Nein – ich hatte nichts getrunken. 🤭

Ich freute mich einfach nur über die Ruhe und die Natur um mich.

Und ja – ich war mehr als überrascht.

Ich wusste momentan nicht, wie mir geschah und was da gerade passierte.

Gleichzeitig musste ich lachen, weil mir plötzlich die Aussage der Kartenlegerin mit dem Tropfen

einfiel.


Und dann geschah noch etwas.

Ich „bekam“ eine Überschrift:

„Die Reise eines Regentropfens“


Es traf mich „aus heiterem Himmel“, wie man so schön sagt.

Und obwohl ich keine Ahnung hatte, woher diese Bilder kamen und was da gerade los war, wusste

ich plötzlich:

Ich werde wohl doch schreiben.


Gut, dass ich alleine unterwegs war und mich niemand so sah … 😅

Denn ich konnte nicht anders – ich musste einfach laut lachen.

Es war kein leises Lächeln, sondern ein Lachen aus tiefstem Herzen.

Alles unerklärlich.

Aber volle schön.






Was dann kam, war eine echt schöne Erfahrung.

Obwohl ich keine Ahnung hatte, wovon das Büchlein handeln sollte, begann ich einfach zu schreiben.

Ich folgte meiner Intuition.

Und so entstand das erste „Kapitel“.

Ich war von mir selbst überrascht und fand es wirklich gelungen.


Da ich ja nur für mich schreiben wollte, musste ich niemandem etwas beweisen. Zeit spielte keine Rolle.

Auch nicht, ob es ein Buch oder ein kleines Büchlein werden würde.

Ich hatte keinen Druck und ließ mich einfach ein auf das, was kommen wollte – oder auch nicht.


Und dann kamen tatsächlich Ideen, wie die Reise des kleinen Dropi weitergehen könnte, was er dabei

erlebte. Und es machte mir richtigen Spaß, weiterzuschreiben.

Nichts Großartiges.

Aber für mich volle Schönes.

Und all das ging mir ganz einfach von der Hand – oder besser gesagt: vom Herzen in die Hand.


So entstand eine liebe- und fantasievolle Geschichte für Kinder und Erwachsene.

Eine berührende Geschichte über den Mut, unbekannte Wege zu gehen, über wahre Freundschaft

und die Weisheit, die man braucht, um Veränderung zuzulassen.


Auch von diesem „Abenteuer“ erzählte ich niemandem.

Trotz all der Freude, die ich beim Schreiben empfand, gab es da halt doch Unsicherheit, Zweifel

und Selbstkritik.

Und ursprünglich wollte ich ja nur für mich schreiben.


Einige Zeit nach Fertigstellung meiner Geschichte nahm ich all meinen Mut zusammen und zeigte

das Manuskript doch meinem Mann.

Er sah mich überrascht an.


„Was - du hast ein Buch geschrieben … und wann hast du denn das gemacht?“

Ich musste lachen und bat ihn, es einfach bei Gelegenheit zu lesen.

Denn ich wusste: Er würde mir ehrlich sagen, was er davon hält.


Und – er fand es gut. Echt gelungen.

Und er meinte, ich sollte es wirklich drucken lassen.


Also beschloss ich, „mein Werk“ doch zu veröffentlichen.

Ich gestaltete das Cover – natürlich mit einem Regentropfen. 😉 – und das gesamte Buch selbst und

ließ es über einen Self-Publishing-Verlag drucken.

Du kannst dir nicht vorstellen, w i e erfüllend es dann war,

tatsächlich mein erstes Büchlein in der Hand zu halten.


Der Moment war wirklich wunderschön.

Ich war so bewegt, berührt und auch ein wenig stolz.

Ich – Autorin!


Für mich war es nicht wichtig, ob und wie viele Exemplare verkauft würden.

Es war einfach nur ein besonderes Gefühl, etwas so Schönes erschaffen zu haben.


Vor Kurzem habe ich die Geschichte neu illustriert – kindgerecht.

Und nun bin ich einfach nur happy.


Wie es ausschaut, bin ich tatsächlich kreativ.


Und schreiben kann ich wohl auch.

Wie die zwei „speziellen Experten“ es bereits gesagt haben.


Entgegen dem, was mir in der Schule erklärt wurde – (das musste ich jetzt einfach für mich dazuschreiben 😉).



Und wer weiß …

vielleicht war Dropi ja erst der Anfang. 😉







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Isabella Falbesoner

6465 Nassereith

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